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  • Dana

BESSER WERDEN!

Bist Du nicht gut genug fürs große Glück oder möchtest Du Dich selbst entfalten?


Was treibt Dich an?

Mitten drin in der Leistungsgesellschaft, hast auch du dich wahrscheinlich schon mal mit deinem eigenen „Besserwerden“ beschäftigt.

Meist haben wir schon als Kinder Erfahrung mit diesem Thema gemacht, und hin und wieder mal auf den Wunsch unserer Eltern, „das muss besser werden“ reagiert. Oder eben auch nicht.

Aber ist nun besser werden etwas Bereicherndes für uns oder entsteht dieses Gefühl vor allem aus dem Druck von Außen?

Ist Optimierung dienlich oder ist sie ein stressiges Fass ohne Boden, weil wir nie gut genug zu sein scheinen? Ist besser werden zu wollen eigentlich eher konstruktiv oder destruktiv auf dem Weg zum glücklich werden?


Besser werden wollen, ist zunächst einmal ein neutrales Werkzeug. Es geht immer darum, warum und wie man ein Werkzeug einsetzt. Mit einem Messer kann man Brot schneiden oder auch jemanden ernsthaft verletzen.


Es geht vor allem um die Gefühle und Gedanken, die hinter dem Wunsch-Werkzeug stehen, besser werden zu wollen. Dies sind die Gefühle und Gedanken, die Dich antreiben oder motivieren. Sie sind die Absicht hinter Deinem Wunsch.


Wieso ist es wichtig, welche Gefühle Dich antreiben? Weil „dusche mich, aber mache mich nicht nass!“ nicht funktioniert.


Es ist wichtig, weil Dein Wunsch und die innere Haltung, hinter diesem Wunsch, Hand in Hand miteinander gehen und Dein Leben kreieren.

Deine innere Haltung, die Gefühle, die bei Dir also überwiegend den Ton angeben, tragen ganz erheblich zu Deinen Erfahrungen und zum Erschaffen Deines Lebens bei.

Der Wunsch bzw. die genaue Vorstellung spielt sogar nur eine untergeordnete Rolle.


Man kann zum Beispiel, mühelose und wunderschöne Erfahrungen machen, ohne dass man eine bestimmte Erwartungen oder Vorstellungen an eine Situation oder einen Lebensabschnitt hat. Ist die innere Haltung entspannt und optimistisch, folgen einem die Wunder auf dem Fuße und man lässt sich vom Leben einfach überraschen.


Daraus erschließt sich die wesentliche Frage. Ist Selbstoptimierung nun im Kern, ein Wunsch dem Leben die schönste Fassung von Dir zu präsentieren oder ein Druckgefühl, dass von Außen kommt, welches Dich belastet?


Es ist sehr dienlich, sich diese „inneren Antreibern“ bewusst zu machen, denn mit diese kreieren wir hauptsächlich unser Leben.


Ich werde Dir mehrere Beispiele aufzählen, in die Du Dich, wenn Du magst, hineinversetzen kannst, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Intention/innere Antreiber hinter dem Wunsch, besser zu werden, steht.


Ich habe einen guten Freund, der mit sich wirklich im Reinen ist. Er macht all die Dinge, auf die er Lust hat, erfüllt sich seine Träume und ist absolut „okay“ mit sich und dem Leben. Ich habe ihn noch nie klagen oder sich beschweren gehört oder mit schlechter Laune erlebt. Er macht, was er möchte, besitzt sehr viel Klarheit und hat kein besonderes Bedürfnis nach Anerkennung von anderen. Er ruht in sich selbst.

misst sich unfassbar gerne im Sport und ist ständig dabei seine Skills zu erweitern. Auch beruflich fühlt er sich angetrieben und keine Herausforderung ist ihm zu groß. Man merkt, wieviel Spaß am Abenteuer er hat und ihn Herausforderungen, Nervenkitzel und sein persönliches Wachstum, reizen und kicken. Er ist vollkommen aus sich selbst heraus angetrieben und hat große Lust auf diese Challenges. Sie lassen ihn wachsen und herausfinden, was in ihm steckt und immer mehr sein Potenzial ausschöpfen.

Seine inneren Antreiber sind also im emotionalen Bereich, der lebensbejahenden, positiven, freudigen und begeisterten Frequenzen. Diese dienen seinem innersten Kern und er verwirklicht sein Potenzial damit.


Da gibt es die Café-Betreiberin, die mit ihrem Geschäft in den schwarzen Zahlen angekommen ist. Das Geschäft läuft gut, sie wirtschaftet nicht mehr nur kostendeckend, sondern das kleine Unternehmen entwickelt sich in Richtung Erfolg. Sie hat zunehmend das Bedürfnis, etwas zum Wohle des Großen-Ganzen beizutragen.

Sie möchte ihr Café optimieren, indem sie den Coffee-To-Go-Betrieb, auf Pfand-Becher umstellt. Außerdem möchte sie mehr Geld in Produkte investieren, die regional und wenn möglich, bio sein sollen.

Vermehrt möchte die engagierte Unternehmerin ihr kleines Café so gestalten, dass sie nicht nur ihren Lebensunterhalt damit verdient. Sie möchte ihren persönlichen und wertvollen Beitrag zum Großen-Ganze leisten und damit ihre Erfüllung und Bestimmung leben.

Sie ist nicht von Mangel oder Druck angetrieben, sondern von der Liebe zu ihrem höheren Ziel. Sie möchte ihrem Unternehmen einen größeren Sinn geben. Ihre Absicht nach Verbesserung ist mit positiven Gefühlen verknüpft.

Der Wunsch nach Verbesserung trägt zu ihrer Selbstentfaltung bei und auch sie verwirklich die Person, die sie im inneren ihres Herzens sein möchte. Das „besser werden“ macht sie glücklicher.


In einem weiteren Beispiel möchte ich dich auf die aktive und bewusste Persönlichkeitsentwicklung aufmerksam machen.

Um so bewusster Du dir selbst wirst, desto mehr erkennst Du vielleicht bestimmte Eigenschaften, Muster, Überzeugungen und Seelenwunden, mit denen Du Dir selbst im Wege stehst.

Du reflektierst Dich und Deine Handlungen immer häufiger, und fragst Dich: „Warum tue ich das hier eigentlich, in dieser Situation oder Lebenslage?

Was treibt mich an und was ist mein höheres Ziel dabei? Gibt es überhaupt ein höheres Ziel? Komme ich meinem inneren Kern dabei näher und verwirkliche ich die Person, die ich im tiefsten Inneren wirklich sein möchte? Oder führen mich meine Handlungen überall hin, nur nicht in ein erfülltes Leben?

Wenn Du ein erfülltes Leben leben möchtest, dann liegt es Dir wahrscheinlich am Herzen, dass Du bestimmten, positiven Eigenschaften mehr Raum in Deinem Leben geben möchtest, besser in ihnen werden magst, um freier, leichter und glücklicher zu werden.

Du beginnst damit Deinen „emotionalen Keller“ zu entrümpeln und stellst Dich Deinen Schatten-Themen.

Wie bei den ersten beiden Beispielen ist auch hier die Quelle für Dein Besserwerden, ein JA zum Leben und zu Dir selbst. Du möchtest wissen, welches erfülltes Leben sich hinter Deinen Ängsten entfalten könnte.


Aber nicht alle „inneren Antreiber“ entspringen den lebensfrohen und bejahenden Frequenzen der Selbstverwirklichung, die von Freude, Begeisterung und einem positiven inneren Prickeln begleitet werden.

Meistens möchte man besser werden, aus dem Druck heraus, besser gefallen zu wollen. Ganz nach dem Motto: „Wenn ich mich nur ein bisschen mehr anstrenge, wird vielleicht alles gut.“

Schaust Du aber eine Ebene tiefer, und verfolgst diesen Gedanken bis an seine Ursprünge, wirst Du wahrscheinlich feststellen, dass ein Angst-, oder Verlust-Thema dahinter steckt.

Dies kann am Arbeitsplatz sein, wenn Dein Chef beim letzten Feedback-Gespräch Deine Leistungen kritisiert hat. Häufig tut sich dann erstmal ein riesiges Gefühlschaos aus Frustration, Unruhe und schnellen Herzschlag auf. Vielleicht eher subtil oder mit einem riesigem Kloß im Hals, nagt Existenzangst, die Angst deinen Job oder auch das Ansehen deines Chefs zu verlieren, an Deinen Nerven.

Daher beschließt Du besser zu werden, weniger Fehler zu machen, schneller und auf effektiver zu arbeiten, Dich auf jeden Fall mehr anzustrengen, mehr Vertragsabschlüsse an Land zu ziehen, mehr unbezahlte Überstunden zu machen, um Deinen guten Willen zu zeigen und Dich ein Stückchen mehr selbst zu verlieren.

Letzteres beschließt Du wahrscheinlich nicht bewusst.

Der einzige Haken an der Sache ist, dass Deine Lust und Unbeschwertheit immer mehr schwindet. Der Job fängt an, Dich zu nerven, Druck und Stress begleiten Dich nun immer öfters. Das Gefühl zur Arbeit zu gehen ist beklemmter, weil Du hoffst, nicht wieder einen Fehler zu machen oder die aktuelle Deadline einhalten zu können.

Du entwickelst einen inneren Widerstand gegen Deinen Job oder Chef.

Schaust Du genauer hin, gibt es keinen Wunsch besser zu werden mit der Absicht, Dich und Deine Talente noch mehr zu entfalten. Du spürst stattdessen Druck besser werden zu müssen.

Du hast Angst davor, Deinen Job zu verlieren oder Deinen Chef zu enttäuschen. Du wirst von dem Gefühl angetrieben, nicht gut genug zu sein und möchtest besser werden, um einem drohenden Unheil zu entkommen.


Diese Dynamik ist auf viele Bereiche in Deinem Leben ausdehnbar.

So kann es gut sein, dass sie Dir eher aus Deinem Beziehungen und Partnerschaften bekannt vorkommt.

Egal, wie sehr Du Dich anstrengst, Du scheinst trotzdem einfach nicht gut genug zu sein, für den Menschen Deines Herzens?

Du fühlst Dich nicht vollständig angenommen, musst andauernd für den Erhalt Deiner Beziehung kämpfen oder Dein Partner distanziert sich immer wieder von Dir?


Die Überzeugung, nicht gut genug zu sein und deswegen besser werden zu müssen, zieht einen ganzen Rattenschwanz an destruktiven Gefühlen, wie Stress, Schlafstörungen, Energieverlust und ein erschöpfendes Kopfkino, hinter sich her. Dabei ist es egal, ob Du selbst zu dem Entschluss gekommen bist, nicht gut genug zu sein oder diese Überzeugung von einer anderen Person, die so über Dich denkt oder dachte, übernommen hast.

In diesem Fall wirst Du von negativen Gefühlen angespornt. Es sind quälende, schmerzliche und belastende Gefühle, die Deinen Entscheidungen zu Grunde liegen.


Man muss ergänzend aber dazu sagen, dass es auch den Fall gibt, dass sich ein Mensch nicht mehr mit diesen destruktiven Gefühlen identifiziert, die er in sich trägt. Der Schmerz feuert ihn regelrecht zum Besseren an. Er möchte sein Leben zum Positiven wenden und nimmt in diesem Fall die negativen Gefühle als Sprungbrett, entwickelt sich weiter und entfaltet damit eine großartigere Ausgabe von sich selbst.

Dies wäre dann Wachstum und Weiterentwicklung, welches man so lange betreibt bis man in den höheren und schöneren Gefühls-Ebenen angekommen ist.

Dies ist ein ganz großer und wichtiger Unterschied zum vorangegangenen Beispiel, den man unterscheiden können sollte. Bei dieser Art von Wachstum entwickelt man sich aus Schmerz, Druck und Angst heraus und lässt sich nicht mehr von diesen Gefühlen zu bestimmten Entscheidungen verleiten.

Du siehst also, dass der Wunsch nach Verbesserung, den Ursprung in sehr hohen, lebensbejahende Gefühlen haben kann, die Appetit auf mehr Freude und Selbst-Entfaltung machen. Die Quelle hinter dem Wunsch kann aber auch, auf emotionale oder finanzielle Abhängigkeit hinweisen.


Sich bewusst zu machen, welche Gefühle das Steuer in Deinem Leben übernehmen, bei Dir maßgeblich den Ton angeben und Dich zu bestimmten Entscheidungen veranlassen, ist ein ganz besonders wichtiger Schritt auf dem Weg, Dein Leben nach Deinen Wünschen zu gestalten.


Deine innere Haltung, sind unbewusste Emotionen, die hinter Deinem Verhalten stecken. Und genau diese innere Haltung ist federführend, wie sich Deine Erfahrungswelt und Dein Leben gestalten.


Welche Gefühle und Gedanken hast Du, wenn Du kurz vor dem Einschlafen bist? Denkst Du über Dein Glück nach, dass Du am heutigen Tag erlebt hast und welche schönen Aufgaben Dich morgen erwarten werden? Oder sind es Ängste vor der Zukunft oder schmerzliche Erinnerung an die Vergangenheit?

Würdest Du Deine Innenwelt eher den schönen, neugiereigen, begeisterten und lebendigen Gefühlen zuordnen? Oder ist sie sorgenvoll, unruhig, schwermütig, quälend oder schmerzlich?


Lerne Dich selbst und damit Dein Leben verstehen. Denn wenn Du nicht glücklich bist, gibt es noch etwas zu tun :)

Alles Liebe

Dana







Wie gut Du Dein Leben meisterst und wie sehr Du Dein Deinen Weg gefunden hast und gehst, kannst Du daran messen, wie glücklich Du bist.

Wenn Du nicht glücklich bist, funktioniert etwas nicht.

Wenn Du nicht glücklich bist, dann gibt es etwas zu heilen.


AUTORIN



ICH BIN DEINE LAUFPARTNERIN!

Ich helfe seit acht Jahren Menschen,

die ihren Seelenweg meistern wollen.

Dana Wenzel




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